tegut... bankett hat expandiert
Heller, größer und noch moderner: tegut... bankett hat expandiertBeim Küchenneubau wurde besonderen Wert auf umweltschonende Technik gelegt
Die Unternehmung tegut... bankett hat sich in den sieben Jahren seit ihrer Gründung so erfolgreich entwickelt, dass sie im Bereich Küchentechnik jetzt an ihre Grenzen gestoßen wäre. Kurz gesagt: Ihre Küche musste deutlich erweitert werden. Ende Februar 2008 wurde, nach einem halben Jahr Bauzeit, die funkelnagelneue Küche eingeweiht. Anja Lindner, Leiterin tegut... bankett, und ihr Team freuen sich, ihre Gäste nun in größeren Räumen mit modernster Technik bekochen zu können. Früher waren etwa 300 Essen pro Tag möglich. Heute können locker 1000 Essen bewältigt und auch Großveranstaltungen mit mehreren 1000 Teilnehmern bewirtet werden.
Der Neubau ist erst auf den zweiten Blick erkennbar, da er sich direkt an das bestehende Gebäude der tegut... lernstatt im Gerloser Weg 70 in Fulda anschließt. Auf etwa 120 Quadratmetern Grundfläche ist nach einem Entwurf des Architekturbüros Sturm & Wartzeck aus Dipperz ein komplett neuer Gebäudeteil entstanden, bei dem alle Etagen durch einen Lastenaufzug verbunden sind, was die Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso erleichtert wie die LKW-Laderampe mit kleinem Lastenaufzug zur Anlieferung der Lebensmittel. Im Keller befinden sich die Kühlhäuser und Lebensmittellager, im Erdgeschoß die Küche.
Im 1. OG und im Dachgeschoß sind Lager-, Pausen- und Ruheraum sowie das sogenannte „Schnittchenparadies“ untergebracht. Das Schnittchenparadies, das offiziell Praxisseminarraum heißt, ist eine separate Küche, in der zum einen belegte Brote für Großveranstaltungen vorbereitet und gekühlt gelagert werden. Zum anderen finden dort ab sofort auch die beliebten bankett-Kochkurse sowie -Seminare statt.
Die neue, große tegut... bankett-Küche
Bei der Wahl der Küchentechnik im Erdgeschoss wurde großen Wert auf die Energieoptimierung gelegt. Geplant waren 450 KW Leistungsaufnahme, gebraucht werden jetzt nur 330 KW. Die Herde sind mit Induktionsfeldern ausgestattet, die nur heiß werden, wenn eine Pfanne darauf steht. Töpfe werden kaum noch verwendet, da überwiegend auf Gastronormblechen gegart wird. Nur zum Kurzbraten werden noch herkömmliche Pfannen verwendet.
Ein Schockfroster – Cook- and Chill-Gerät – kühlt in 15 Minuten vorgegarte Speisen auf 3 Grad Celsius ab. So können größere Mengen besonders schonend und Nährstoff erhaltend vorbereitet werden.
Die Lüftungsanlage ist mit einer Aktivzonendecke verbunden, die automatisch dort stärker entlüftet, wo Dampf oder Rauch entsteht. Überdies verfügt sie über eine Wärmerückgewinnung: Die Wärme aus der Abluft wird für die Frischluft-Erwärmung zurückgewonnen, was eine deutliche Einsparung an Heizenergie und damit eine Verringerung von CO2-Emissionen bedeutet. Gesteuert wird die Anlage über eine moderne Gebäudeleittechnik.
Der Spülbereich wurde von der eigentlichen Küche getrennt. Die Spülmaschinen sind mit einer Osmose- und Weichwasseranlage ausgestattet, so dass weniger Spülmittel benötigt wird. Eine Reinigungsmitteldosieranlage sorgt für die richtige Menge.
„Die neue Küchentechnik ermöglicht uns, unseren Kunden ein noch breiteres und vielfältigeres Leistungsspektrum zu bieten“, freut sich Stefan Walch, Küchenchef bei tegut... bankett.
Anne Biendara
(Freie Autorin, Fladungen)





